"why we are afraid of revolution?" tönt es aus dem lautsprecher, den boxen (also den kleinen schwarzen dingern) die da neben meinem eh veralteten solala-irgendwas-end-rechner stehen). jetzt frag' ich mich hald wirklich woran es liegt, dass sich da so ein gefuehl der angst oder zumindest des unbehagens einstellt wenn ich (wohl viele von uns) an revolution - immerhin wortwoertlich mit umwaelzung uebersetzbar - denke.
weil es jetzt 1.) einfach ist und 2.) mich der W. auf diese idee gebracht hat, als er den satz "becaus it could change, things we like..."[sic!] in seine messenger-bubble reingeschrieben hat (quasi bzw. direkt als antwort auf meine messenger-bubble sozusagen) und ich ihm dann zumindest gedanklich mit "bequemlichkeit, also!" geantwortet hab', hab' ich mir vorgenommen (also: jetzt grade), fiktiv mit mir selbst ueber dieses (ja eh: leidige thema zu diskutieren um vielleicht danach ein bissi schlauer zu sein als ich es jetzt bin. ausgeschriebene gedanken sozusagen, damit ich dann vielleicht irgendwann genau(er) weiss, warum ich jetzt so ticke wie ich ticke und sagen wir zum bleistift vor 3 jahren noch fleisch gegessen oder die gruenen waehlen gegangen bin und noch auto gefahren bin und jetzt hald, na ja, ehschowissn: veganer und linkslink und so kritisch und hald schon ein bissi extreme ansichten manchmal (und nicht einmal ein fahrrad fahr' ich und so):
ZWEI SEIN FORTGESETZT
30. Juli 2008
grruuuuuu
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gepostet von:
Unknown
am
01:56
23. Juni 2008
sound of a drumtekky summer:
Roni Size & Reprazent – Don't Hold Back (T.C. Remix)
Noisia - Strange Owl Experience
DJ Fresh - Gold Dust
Rawtekk - D.N.A. (VIP)
Hazard - Killers Don't Die
Clipz - Indian Summer
Noisia - Strange Owl Experience
DJ Fresh - Gold Dust
Rawtekk - D.N.A. (VIP)
Hazard - Killers Don't Die
Clipz - Indian Summer
16. Mai 2008
don't get any big ideas (they're not gonna happen')
es war so ein schoener tag,
es wurde eine so brutale nacht.
was sich den ganzen tag
so gut angefuehlt hat,
was den ganzen tag lang rund um uns passierte
war gut und kreativ und befreiend.
so viele ideen, so viel enthusiasmus
und so viele gute, gute menschen.
alles rundherum hat gestrahlt,
alle wussten wofuer das alles.
motivation und alle gedanken
auf ein großes ziel gerichtet.
ein ziel das wir kurz vor augen haben,
ein prozess der sich
vor unseren augen verselbststaendigt,
das gefuehl alles fliesst,
um sich dann
(nach getaner arbeit)
von selbst zu ergeben.
transparente, pinsel,
flugblaetter, debatten und reime!
so viel beeindruckendes
und so viele eindruecke,
so viele gute menschen,
ja - so viele gut gelaunte menschen.
so habe ich es zumindest gefuehlt
(und wohl viele andere auch).
dann kam der abend
und wir versammelten uns erneut,
um uns gegenseitig nochmal einmal zu versichern,
dass wir das richtige tun.
(so sollte dieser tag zu ende gehen.)
dennoch baute sich in der konfrontation
(mit dem was uns umgibt)
nach einem durchlebten rausch
(den diese tag provozierten)
uns gegenueber eine monstroese institution auf:
ein kaltes, eingeschworenes,
unueberwindbares ganzes
erfolge wurden hier nicht kleingeredet,
denn erfolge, die sind da.
die grosse last auf so viele schultern verteilt,
macht vieles so einfach.
wir wussten immer wo wir stehen!
wir wissen, dass wir richtig stehen!
ich weiss, ich habe mich richtig entschieden.
einzig und allein den kopf zu heben,
fuer diesen kurzen moment
die hindernisse wahrzunehmen,
die uns das ziel versperren,
macht mir angst,
schafft diese unsicherheit,
laesst diese unruhe entstehen,
die uns auf nadeln sitzen laesst.
so viel energie, so viele entbehrungen,
so viel versaeumtes (so viel besseres zu tun)
und dann dieser scherbenhaufen, dieses elendige gefuehl,
dass niemand auf unserer seite steht
und wir wie viele vor uns scheitern koennten.
ploetzlich ist da die erkenntnis,
die mich den mosaikstein erkennen laesst,
an dem wir gerade bauen.
ein grosses ganzes will zerstoert werden,
ein grosses neues muss entstehen.
der moment der uns erkennen laesst,
dass wir alles hinter uns lassen muessen,
um aus diesem debakel herauszukommen
macht uns wuetend und traurig
und laesst und am boden
angeschlagen zurueckbleiben.
doch auch wenn nichts mehr uebrig waere
(und soweit ist es noch lange nicht)
haben wir die pflicht weiterzugehen.
ich kann gar nicht anders,
ich will es gar nicht anders.
umzudrehen und aufzuhoeren
- das alte spiele weiter zuspielen -
ist gar keine option.
nebenher und weiterhin,
unbedingt und immer wieder!
auch wenn so vieles noch zu tun bleibt,
(so viele mauern einzureissen sind)
und morgen noch alles so ist wie es heute war,
(und heute war einer der guten tage)
gibt es keinen grund damit aufzuhoeren.
auch wenn nichts darauf hindeuten mag,
und mosaikstein nur mosaikstein bleibt,
vermag niemand von uns zu erkennen,
wo sich der lauf der zeit entzuendet.
was ich heute erlebt habe,
ist der tod meiner illusion:
der fall einer mauer im kopf,
die den blick auf einen weiten horizont freigeben will:
was von der mauer blieb,
ist eines meiner mosaiksteinchen:
und wir werden siegen!
es wurde eine so brutale nacht.
was sich den ganzen tag
so gut angefuehlt hat,
was den ganzen tag lang rund um uns passierte
war gut und kreativ und befreiend.
so viele ideen, so viel enthusiasmus
und so viele gute, gute menschen.
alles rundherum hat gestrahlt,
alle wussten wofuer das alles.
motivation und alle gedanken
auf ein großes ziel gerichtet.
ein ziel das wir kurz vor augen haben,
ein prozess der sich
vor unseren augen verselbststaendigt,
das gefuehl alles fliesst,
um sich dann
(nach getaner arbeit)
von selbst zu ergeben.
transparente, pinsel,
flugblaetter, debatten und reime!
so viel beeindruckendes
und so viele eindruecke,
so viele gute menschen,
ja - so viele gut gelaunte menschen.
so habe ich es zumindest gefuehlt
(und wohl viele andere auch).
dann kam der abend
und wir versammelten uns erneut,
um uns gegenseitig nochmal einmal zu versichern,
dass wir das richtige tun.
(so sollte dieser tag zu ende gehen.)
dennoch baute sich in der konfrontation
(mit dem was uns umgibt)
nach einem durchlebten rausch
(den diese tag provozierten)
uns gegenueber eine monstroese institution auf:
ein kaltes, eingeschworenes,
unueberwindbares ganzes
erfolge wurden hier nicht kleingeredet,
denn erfolge, die sind da.
die grosse last auf so viele schultern verteilt,
macht vieles so einfach.
wir wussten immer wo wir stehen!
wir wissen, dass wir richtig stehen!
ich weiss, ich habe mich richtig entschieden.
einzig und allein den kopf zu heben,
fuer diesen kurzen moment
die hindernisse wahrzunehmen,
die uns das ziel versperren,
macht mir angst,
schafft diese unsicherheit,
laesst diese unruhe entstehen,
die uns auf nadeln sitzen laesst.
so viel energie, so viele entbehrungen,
so viel versaeumtes (so viel besseres zu tun)
und dann dieser scherbenhaufen, dieses elendige gefuehl,
dass niemand auf unserer seite steht
und wir wie viele vor uns scheitern koennten.
ploetzlich ist da die erkenntnis,
die mich den mosaikstein erkennen laesst,
an dem wir gerade bauen.
ein grosses ganzes will zerstoert werden,
ein grosses neues muss entstehen.
der moment der uns erkennen laesst,
dass wir alles hinter uns lassen muessen,
um aus diesem debakel herauszukommen
macht uns wuetend und traurig
und laesst und am boden
angeschlagen zurueckbleiben.
doch auch wenn nichts mehr uebrig waere
(und soweit ist es noch lange nicht)
haben wir die pflicht weiterzugehen.
ich kann gar nicht anders,
ich will es gar nicht anders.
umzudrehen und aufzuhoeren
- das alte spiele weiter zuspielen -
ist gar keine option.
nebenher und weiterhin,
unbedingt und immer wieder!
auch wenn so vieles noch zu tun bleibt,
(so viele mauern einzureissen sind)
und morgen noch alles so ist wie es heute war,
(und heute war einer der guten tage)
gibt es keinen grund damit aufzuhoeren.
auch wenn nichts darauf hindeuten mag,
und mosaikstein nur mosaikstein bleibt,
vermag niemand von uns zu erkennen,
wo sich der lauf der zeit entzuendet.
was ich heute erlebt habe,
ist der tod meiner illusion:
der fall einer mauer im kopf,
die den blick auf einen weiten horizont freigeben will:
was von der mauer blieb,
ist eines meiner mosaiksteinchen:
und wir werden siegen!
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wut
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Unknown
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00:53
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