Ich darf an dieser Stelle in Raum und Zeit meiner werten LeserInnenschaft eine Zusammenfassung der Ereignisse des 5. November 2005, des "international action day for free education 2008" nahe legen.
Ein Video der in Wien stattgefundenen Aktion wird natuer(z)lich (sobald auf youtube hochgeladen) an dieser virtuellen stelle vernetzt werden.
[place link here!]
Auf freiebildung.at reinschauen lohnt sich zudem sicher auch immer.
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12. November 2008
damit jetzt nur niemand glaubt hier(!) passiert nix
tags:
alltag,
politik,
protest,
universität,
video,
widerstand
gepostet von:
Unknown
am
17:46
16. Mai 2008
don't get any big ideas (they're not gonna happen')
es war so ein schoener tag,
es wurde eine so brutale nacht.
was sich den ganzen tag
so gut angefuehlt hat,
was den ganzen tag lang rund um uns passierte
war gut und kreativ und befreiend.
so viele ideen, so viel enthusiasmus
und so viele gute, gute menschen.
alles rundherum hat gestrahlt,
alle wussten wofuer das alles.
motivation und alle gedanken
auf ein großes ziel gerichtet.
ein ziel das wir kurz vor augen haben,
ein prozess der sich
vor unseren augen verselbststaendigt,
das gefuehl alles fliesst,
um sich dann
(nach getaner arbeit)
von selbst zu ergeben.
transparente, pinsel,
flugblaetter, debatten und reime!
so viel beeindruckendes
und so viele eindruecke,
so viele gute menschen,
ja - so viele gut gelaunte menschen.
so habe ich es zumindest gefuehlt
(und wohl viele andere auch).
dann kam der abend
und wir versammelten uns erneut,
um uns gegenseitig nochmal einmal zu versichern,
dass wir das richtige tun.
(so sollte dieser tag zu ende gehen.)
dennoch baute sich in der konfrontation
(mit dem was uns umgibt)
nach einem durchlebten rausch
(den diese tag provozierten)
uns gegenueber eine monstroese institution auf:
ein kaltes, eingeschworenes,
unueberwindbares ganzes
erfolge wurden hier nicht kleingeredet,
denn erfolge, die sind da.
die grosse last auf so viele schultern verteilt,
macht vieles so einfach.
wir wussten immer wo wir stehen!
wir wissen, dass wir richtig stehen!
ich weiss, ich habe mich richtig entschieden.
einzig und allein den kopf zu heben,
fuer diesen kurzen moment
die hindernisse wahrzunehmen,
die uns das ziel versperren,
macht mir angst,
schafft diese unsicherheit,
laesst diese unruhe entstehen,
die uns auf nadeln sitzen laesst.
so viel energie, so viele entbehrungen,
so viel versaeumtes (so viel besseres zu tun)
und dann dieser scherbenhaufen, dieses elendige gefuehl,
dass niemand auf unserer seite steht
und wir wie viele vor uns scheitern koennten.
ploetzlich ist da die erkenntnis,
die mich den mosaikstein erkennen laesst,
an dem wir gerade bauen.
ein grosses ganzes will zerstoert werden,
ein grosses neues muss entstehen.
der moment der uns erkennen laesst,
dass wir alles hinter uns lassen muessen,
um aus diesem debakel herauszukommen
macht uns wuetend und traurig
und laesst und am boden
angeschlagen zurueckbleiben.
doch auch wenn nichts mehr uebrig waere
(und soweit ist es noch lange nicht)
haben wir die pflicht weiterzugehen.
ich kann gar nicht anders,
ich will es gar nicht anders.
umzudrehen und aufzuhoeren
- das alte spiele weiter zuspielen -
ist gar keine option.
nebenher und weiterhin,
unbedingt und immer wieder!
auch wenn so vieles noch zu tun bleibt,
(so viele mauern einzureissen sind)
und morgen noch alles so ist wie es heute war,
(und heute war einer der guten tage)
gibt es keinen grund damit aufzuhoeren.
auch wenn nichts darauf hindeuten mag,
und mosaikstein nur mosaikstein bleibt,
vermag niemand von uns zu erkennen,
wo sich der lauf der zeit entzuendet.
was ich heute erlebt habe,
ist der tod meiner illusion:
der fall einer mauer im kopf,
die den blick auf einen weiten horizont freigeben will:
was von der mauer blieb,
ist eines meiner mosaiksteinchen:
und wir werden siegen!
es wurde eine so brutale nacht.
was sich den ganzen tag
so gut angefuehlt hat,
was den ganzen tag lang rund um uns passierte
war gut und kreativ und befreiend.
so viele ideen, so viel enthusiasmus
und so viele gute, gute menschen.
alles rundherum hat gestrahlt,
alle wussten wofuer das alles.
motivation und alle gedanken
auf ein großes ziel gerichtet.
ein ziel das wir kurz vor augen haben,
ein prozess der sich
vor unseren augen verselbststaendigt,
das gefuehl alles fliesst,
um sich dann
(nach getaner arbeit)
von selbst zu ergeben.
transparente, pinsel,
flugblaetter, debatten und reime!
so viel beeindruckendes
und so viele eindruecke,
so viele gute menschen,
ja - so viele gut gelaunte menschen.
so habe ich es zumindest gefuehlt
(und wohl viele andere auch).
dann kam der abend
und wir versammelten uns erneut,
um uns gegenseitig nochmal einmal zu versichern,
dass wir das richtige tun.
(so sollte dieser tag zu ende gehen.)
dennoch baute sich in der konfrontation
(mit dem was uns umgibt)
nach einem durchlebten rausch
(den diese tag provozierten)
uns gegenueber eine monstroese institution auf:
ein kaltes, eingeschworenes,
unueberwindbares ganzes
erfolge wurden hier nicht kleingeredet,
denn erfolge, die sind da.
die grosse last auf so viele schultern verteilt,
macht vieles so einfach.
wir wussten immer wo wir stehen!
wir wissen, dass wir richtig stehen!
ich weiss, ich habe mich richtig entschieden.
einzig und allein den kopf zu heben,
fuer diesen kurzen moment
die hindernisse wahrzunehmen,
die uns das ziel versperren,
macht mir angst,
schafft diese unsicherheit,
laesst diese unruhe entstehen,
die uns auf nadeln sitzen laesst.
so viel energie, so viele entbehrungen,
so viel versaeumtes (so viel besseres zu tun)
und dann dieser scherbenhaufen, dieses elendige gefuehl,
dass niemand auf unserer seite steht
und wir wie viele vor uns scheitern koennten.
ploetzlich ist da die erkenntnis,
die mich den mosaikstein erkennen laesst,
an dem wir gerade bauen.
ein grosses ganzes will zerstoert werden,
ein grosses neues muss entstehen.
der moment der uns erkennen laesst,
dass wir alles hinter uns lassen muessen,
um aus diesem debakel herauszukommen
macht uns wuetend und traurig
und laesst und am boden
angeschlagen zurueckbleiben.
doch auch wenn nichts mehr uebrig waere
(und soweit ist es noch lange nicht)
haben wir die pflicht weiterzugehen.
ich kann gar nicht anders,
ich will es gar nicht anders.
umzudrehen und aufzuhoeren
- das alte spiele weiter zuspielen -
ist gar keine option.
nebenher und weiterhin,
unbedingt und immer wieder!
auch wenn so vieles noch zu tun bleibt,
(so viele mauern einzureissen sind)
und morgen noch alles so ist wie es heute war,
(und heute war einer der guten tage)
gibt es keinen grund damit aufzuhoeren.
auch wenn nichts darauf hindeuten mag,
und mosaikstein nur mosaikstein bleibt,
vermag niemand von uns zu erkennen,
wo sich der lauf der zeit entzuendet.
was ich heute erlebt habe,
ist der tod meiner illusion:
der fall einer mauer im kopf,
die den blick auf einen weiten horizont freigeben will:
was von der mauer blieb,
ist eines meiner mosaiksteinchen:
und wir werden siegen!
tags:
dilemma,
erschöpfung,
euphorie,
hoffnung,
tagebuch,
universität,
widerstand,
wut
gepostet von:
Unknown
am
00:53
2. April 2008
es stinkt! es reicht!
i mag echt nicht mehr
jetzt bin ich viel zu lange mit am tisch gesessen
ich hab zugehoert und wenn es entsprochen hat
habe ich auf mich aufmerksam gemacht
und manchmal war es auch durchaus produktiv was ich da von mir gab
viel zu oft aber wurde / blieb ich leise
im stillen aergert es sich am unbemerktesten,
den aerger kann ich ueberleben,
(der kann verdraengt werden)
um mich wunderschoen zu betruegen / betaeuben,
runterschlucken!
es wird sich schon was aendern,
auch wenn es dann zu spaet ist,
wenn bemerkt wird was hier schlimmes vor sich geht
(sich alles im kreis dreht),
wird verstanden werden,
was ich immer meinte und verschwieg'
ab jetzt seid ihr auf euch alleine gestellt
(so wie ich es immer war)
jetzt bin ich nicht mehr das opfer
ich ermaechtige mich selbst
ich habe kein recht mehr
mich so zu behandeln
ihr habt keine opfer gebracht,
dennoch habt ihr euer opfer umgebracht
(um den verstand)
das opfer gibt es jetzt nicht mehr,
es stinkt! es reicht!
(weiter als der horizont)
jetzt lernen wir einen anderen kennen!
jetzt bin ich viel zu lange mit am tisch gesessen
ich hab zugehoert und wenn es entsprochen hat
habe ich auf mich aufmerksam gemacht
und manchmal war es auch durchaus produktiv was ich da von mir gab
viel zu oft aber wurde / blieb ich leise
im stillen aergert es sich am unbemerktesten,
den aerger kann ich ueberleben,
(der kann verdraengt werden)
um mich wunderschoen zu betruegen / betaeuben,
runterschlucken!
es wird sich schon was aendern,
auch wenn es dann zu spaet ist,
wenn bemerkt wird was hier schlimmes vor sich geht
(sich alles im kreis dreht),
wird verstanden werden,
was ich immer meinte und verschwieg'
ab jetzt seid ihr auf euch alleine gestellt
(so wie ich es immer war)
jetzt bin ich nicht mehr das opfer
ich ermaechtige mich selbst
ich habe kein recht mehr
mich so zu behandeln
ihr habt keine opfer gebracht,
dennoch habt ihr euer opfer umgebracht
(um den verstand)
das opfer gibt es jetzt nicht mehr,
es stinkt! es reicht!
(weiter als der horizont)
jetzt lernen wir einen anderen kennen!
tags:
erschöpfung,
euphorie,
hoffnung,
protest,
tagebuch,
widerstand,
wut
gepostet von:
Unknown
am
16:44
11. März 2008
laut und ueberall: wir
ueber 200 studis sind mitmarschiert
wir waren laut!
wir sind ueber den campus gelaufen
wir waren auf der strasse
(auf unserer strasse)
wir waren sehr laut!
wir waren
auf der rampe
in der aula
auf den stiegen
(auf unserer uni, auf unserer stiege)
wir waren wirklich laut!
wir haben getanzt
(unsere taenze)
wir sind gesprungen!
wir haben allen klar gemacht
was wir wollen
wir haben geschrien
(unsere parolen)
wir haben gelacht
(alle gemeinsam)
jetzt wissen viele wer wir sind
(wir wissen es auch)
dann wollten sie uns erzaehlen
und wir haben auch zugehoert
(doch wir kennen sie zu gut)
wir waren nicht zufrieden
wir waren zu viele
und wir waren wirklich laut
wir waren erst der anfang
und wir kommen wieder
wir haben heute etwas bewegt und
wir werden noch viel mehr bewegen
bald werden wir alle sein
und dann werden wir gesiegt haben!
wir waren laut!
wir sind ueber den campus gelaufen
wir waren auf der strasse
(auf unserer strasse)
wir waren sehr laut!
wir waren
auf der rampe
in der aula
auf den stiegen
(auf unserer uni, auf unserer stiege)
wir waren wirklich laut!
wir haben getanzt
(unsere taenze)
wir sind gesprungen!
wir haben allen klar gemacht
was wir wollen
wir haben geschrien
(unsere parolen)
wir haben gelacht
(alle gemeinsam)
jetzt wissen viele wer wir sind
(wir wissen es auch)
dann wollten sie uns erzaehlen
und wir haben auch zugehoert
(doch wir kennen sie zu gut)
wir waren nicht zufrieden
wir waren zu viele
und wir waren wirklich laut
wir waren erst der anfang
und wir kommen wieder
wir haben heute etwas bewegt und
wir werden noch viel mehr bewegen
bald werden wir alle sein
und dann werden wir gesiegt haben!
tags:
euphorie,
hoffnung,
lautstärke,
musik,
politik,
protest,
universität,
widerstand
gepostet von:
Unknown
am
22:08
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