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10. April 2008

pfui, pfui, pfui

pfui, pfui, pfui
schlimmer geht’s immer
das leben ist hart
und fuer fast gibt’s keine punkte
deshalb verlierst du so und so,
wenn du nicht auf dich selber schaust!

zudem sind gegenentwuerfe zu diesem leben
(das sich selbst abstumpft)
nur schwer zu erdenken
und zeit haben wir eh alle keine

die juengsten sind wir auch nicht mehr und schliesslich
koennen wir uns nicht um alles kuemmern

wer jetzt verstoert ist, hat vielleicht das recht dazu,
ist jedoch zweitens bereit fuer den:
WORAUF kann ICH mich NOCH verlassen-
WOHNGEMEINSCHAFTS self RELIANCE check:


tragen sie einfach bei unten angefuehrten fragen,
die anzahl an tagen, die angefuehrtes ereignis bereits zurueckliegt ein
(sie duerfen durchaus schaetzen!)
und rechnen sie dann zusammengezaehltes ergebnis
durch die anzahl der mitbewohnerInnen in ihrem haushalt.

interpretieren sie anschliessend das ergebnis - mit hilfe ihres vermutlich gesunden menschenverstands - selbst. viel spass!

wann haben sie zuletzt...

... den restmuell in den hof verfrachtet?
... altpapier in den hof gebracht?
... den kuechentisch geputzt oder abgerauemt?
... die herdplatten geschrubbt?
... die glas- / aluminum- / plastik – container aufgesucht?
... kueche oder wohnzimmer mit dem staubsauger bearbeitet?
... den kehrbesen benutzt?
... volle muellsacke entsorgt?
... einkaeufe für die allgemeinheit erledigt?
... die fenster geputzt?
... das backrohr gewischt?
... eine gluehbirne ausgewechselt?
... den geschirrspueler aus- und gleich wieder eingeräumt?
... die badewanne geschrubbt?
... abflussverstopfungen in bad oder küche beseitigt?
... die post geholt / sortiert / verteilt?
... ihre miete rechtzeitig bezahlt?

kurzum: wann hatten sie das letzte mal in dieser wohnung, das gefuehl:

... "ich strenge mich zu sehr an fuer die gemeinschaft"?
... "so kann es nicht mehr weiter gehen"?
... "so will ich wirklich leben"?


herzlichst, ihr streikkomittee



6. Januar 2008

vierundzwanzigstunden

die party die sowieso nur von wenigen frauen besucht wurde, wurde von jungen - vermutlich alleinstehenden - maennern zuerst wieder verlassen.

hinten vor der toilette wurden mir lustig anzusehende aufheiternde pillen angeboten.

mein arbeitstag endete gegen 7 uhr morgens und muendete unter anderem in einen endlos scheinenden tiefen schlaf.

was daraufhin und ueberhaupt in der wohngemeinschaft so vor sich geht, ist - wenn ueberhaupt - nur als verwirrend und demuetigend und surreal zu bezeichnen. darum moechte ich an dieser stelle den passenden satz "diese wohnung scheint von allen guten geistern verlassen zu sein" stehen haben.

musik verleitet mich dazu, mich in andere sphaeren zu denken.

auch ein buch kann hoffnung bringen.

am ende des tages bleibt die erkenntnis, dass gute, gute menschen auch in form von unbekannten besuchern ganz zufaellig und nebenbei auftauchen und alltage retten koennen.

4. Januar 2008

mein TAG

sleep late
freezing
walking the dog
phoning
visitor
furrybitch
veterinary
cooking
good meal
reading
frictions
defrosting
chatting
blogging