fuenf lieder die die naechsten dreihundertfuenfundsechzig tage ein klein wenig bittersuesser machen sollten. NULLNEIN gehoert den eingeschuechterten, stummgeschalteten, vergessenen, ausgegrenzten und gluecklosen. an alle jene und den ganzen grossen rest: "moegen all eure wuensche, hoffnungen und sehnsuechte zu wahrheiten werden!"
MARSMOBIL - magnetising (original clip)
PORTISHEAD - nylon smile (live @ La musicale 2008)
MGMT - time to pretend (original clip)
MGMT-TimeToPretend
Caspian - ASA (mp3)
GYSBERT ZU KNYPHAUSEN - neues jahr (live @ studio eins 2008)
(-__-)
5. Januar 2009
4. Dezember 2008
aus ecken herausdenken!
es ist gemuetlicher aus ecken heraus zu denken, die schon bekannt sind. hier ist es so schoen warm und kuschelig. diese ecke des sofas kennen wir schon und von hier aus haben wir die beste sicht. ausserdem: alles muessen wir jetzt ja auch nicht sehen, so unbedingt! wir koennen uns ja schliesslich nicht um alles kuemmern. das renkt sich schon alles wieder von selbst ein. wenn's brenzlig wird, ist uns noch immer etwas eingefallen.
immerhin.
also immerhin bezahlen wir ja auch dafuer. und fuer irgendwas muessen sie ja gut sein. hier kann uns auch so bald nichts geschehen. und wenn schon. hier kennen wir alles und von hier aus koennen wir (mal leise, mal lauter) alles kritisieren, was nach alternativen riecht. das haben wir uns - klug wie wir nunmal sind - clever ausgedacht (ja, okay, wir haben es uns jetzt nicht alleine einfallen lassen, ein bisschen geholfen ist uns schon geworden).
so sind wir jetzt - und solange wir nicht einmal den spiegel erkennen (hat da grad jemensch geschrieen?) - und auch hinkuenftig davor gefeit zu erkennen, dass es die alternativenlosigkeit ist, die uns an uns selbst fesselt. machtlos und unfaehig irgendetwas zu unternehmen bleiben wir in der schlammgrube kleben, in die wir tagtaeglich reinspucken.
der grind hier gehoert wenigstens uns. auch wenn uns eh niemand mehr glaubt, dass wir hier gluecklich werden koennen, vergewissern wir uns bei jeder begruessung, das dem so ist: ja, wir sind gluecklich! ja, es geht uns gut! ach was, es ging und nie besser! hauptsache gesund und ach ja wird schon wieder werden! darf ich dir noch was zu trinken bringen?
immerhin.
also immerhin bezahlen wir ja auch dafuer. und fuer irgendwas muessen sie ja gut sein. hier kann uns auch so bald nichts geschehen. und wenn schon. hier kennen wir alles und von hier aus koennen wir (mal leise, mal lauter) alles kritisieren, was nach alternativen riecht. das haben wir uns - klug wie wir nunmal sind - clever ausgedacht (ja, okay, wir haben es uns jetzt nicht alleine einfallen lassen, ein bisschen geholfen ist uns schon geworden).
so sind wir jetzt - und solange wir nicht einmal den spiegel erkennen (hat da grad jemensch geschrieen?) - und auch hinkuenftig davor gefeit zu erkennen, dass es die alternativenlosigkeit ist, die uns an uns selbst fesselt. machtlos und unfaehig irgendetwas zu unternehmen bleiben wir in der schlammgrube kleben, in die wir tagtaeglich reinspucken.
der grind hier gehoert wenigstens uns. auch wenn uns eh niemand mehr glaubt, dass wir hier gluecklich werden koennen, vergewissern wir uns bei jeder begruessung, das dem so ist: ja, wir sind gluecklich! ja, es geht uns gut! ach was, es ging und nie besser! hauptsache gesund und ach ja wird schon wieder werden! darf ich dir noch was zu trinken bringen?
26. November 2008
weil's schon wieder wie die faust auf den augapfel passt:
"I don't have to tell you things are bad. Everybody knows things are bad. It's a depression. Everybody's out of work or scared of losing their job. The dollar buys a nickel's worth, banks are going bust, shopkeepers keep a gun under the counter. Punks are running wild in the street and there's nobody anywhere who seems to know what to do, and there's no end to it. We know the air is unfit to breathe and our food is unfit to eat, and we sit watching our TV's while some local newscaster tells us that today we had fifteen homicides and sixty-three violent crimes, as if that's the way it's supposed to be. We know things are bad - worse than bad. They're crazy. It's like everything everywhere is going crazy, so we don't go out anymore. We sit in the house, and slowly the world we are living in is getting smaller, and all we say is: 'Please, at least leave us alone in our living rooms. Let me have my toaster and my TV and my steel-belted radials and I won't say anything. Just leave us alone.' Well, I'm not gonna leave you alone. I want you to get MAD! I don't want you to protest. I don't want you to riot - I don't want you to write to your congressman because I wouldn't know what to tell you to write. I don't know what to do about the depression and the inflation and the Russians and the crime in the street. All I know is that first you've got to get mad. (shouting) You've got to say, 'I'm a human being, god-dammit! My life has value!' So I want you to get up now. I want all of you to get up out of your chairs. I want you to get up right now and go to the window. Open it, and stick your head out, and yell, 'I'm as mad as hell, and I'm not going to take this anymore!' I want you to get up right now, sit up, go to your windows, open them and stick your head out and yell - 'I'm as mad as hell and I'm not going to take this anymore!' Things have got to change. But first, you've gotta get mad!...You've got to say, 'I'm as mad as hell, and I'm not going to take this anymore!' Then we'll figure out what to do about the depression and the inflation and the oil crisis. But first get up out of your chairs, open the window, stick your head out, and yell, and say it: 'I'm as mad as hell, and I'm not going to take this anymore!'"
[Network (1976)]
[Network (1976)]
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